Von Santillana del Mar nach Navia

Es regnet weiter, die ganze Nacht hindurch und heute früh wecken uns Blitz, Donner und Starkregen, – und 6 Grad kalt ist es zudem.
Mit unserem Gang durch die Altstadt sieht es wahrlich schlecht aus.
Gegen 11 Uhr dann, läßt der Regen nach und Heike läßt es sich nicht nehmen, mit Regencape und -schirm auf Altstadtbesichtigung zu gehen, ich kann mir das verkneifen.

So fahren wir dann erst nach 12 Uhr los, und bleiben zunächst auf der Landstraße 131, die immer am Meer entlang führt.
Hier gibt es Einiges zu sehen, – immer wieder sehen wir kleine, mit Brackwasser gefüllte Lagunen, – Naturparks, – Vogelschutzgebiete, – eine wundervolle Landschaft, – und auch der Himmel ist gnädig mit uns und reißt für etwa eine Stunde auf.
Wir fahren durch ein paar nette kantabrische Dörfer, – stolze Kirchen und Klöster thronen über ihnen.

Die Landschaft abseits des Meeres ist auch hier sehr alpenländisch geprägt, – grüne Wiesen, steile, schneebedeckte Berge im Hintergrund, einzelne Häuser oder kleine Weiler kleben an den Hängen, – lediglich Eukalyptuswälder sind anstatt der üblichen Fichtenwälder anzutreffen, das sieht man allerdings erst auf den zweiten Blick.

Hinter San Vincente fahren wir dann wieder auf die A 8 und bleiben auf ihr, an Gijon vorbei, bis kurz vor Navia, zu besichtigen gibt es eh nichts, denn ….., – es regnet wieder !

In Navia gibt es einen Stellplatz, (N 43° 32′ 42.1″ W 006° 43′ 11.5″) Ent- und Versorgung, Supermarkt und günstige Tankstelle direkt dabei, hier fahren wir hin und bleiben für die Nacht.

Tagesetappe: 251 km Gesamtstrecke: 1.984 km

Werbung

Von Zumaia nach Santillana del Mar

Wir hatten es gestern nachmittag zufällig auf einer Raststätte im Wetterbericht des Fernsehens gesehen, das dicke Band mit Regen und polarer Luft, das von Nord nach Süd zieht und auch Nordspanien und den Rest des Landes erreichen wird, – na Klasse !

Und schon am Abend ging es los, – Regen, – starker Regen, – Wasser aus Eimern, – und so geht es die ganze Nacht, die Temperatur liegt heute morgen bei 6 Grad, der Himmel ist novembergrau, – so stellt man sich Spanien eigentlich nicht vor.

Nutzt nichts, – weiter !
Unseren ursprünglichen Plan, im Landesinneren durch die Berge zu fahren und Pamplona, Burgos und Leon zu besuchen, ändern wir, es ist wohl besser, hier an der Atlantikküste zu bleiben und über Santander und Gijon nach Westen zu fahren.
So fahren wir auf die N 634 bis Bilbao, am Anfang führt sie ziemlich kurvig durch die unerwartet alpenmäßig erscheinende Landschaft, wird aber ab Bilbao zur (kostenfreien) Autobahn A 8, auf der wir jetzt wohl auch bis kurz vor Santiago de Compostela bleiben werden.

Der Regen bleibt heute unser ständiger Begleiter, es schüttet und tiefschwarze Wolken hängen am Himmel. Schade eigentlich, denn die Landschaft ist wirklich sehenswert, – Berge und Meer, – Voralpenland mit Kühen auf den Almen, – Wälder dazwischen, – einzelne Häuser und Dörfer, die so auch in Südtirol stehen könnten, auf der linken Seite, und rechts, so fern man es überhaupt erkennen kann, – das Meer mit steilen Klippen und sandigen Buchten, – gut vorstellbar, wie das bei Sonnenschein aussehen könnte.
Und als der Himmel mal kurz aufreißt, sehen wir die Bescherung; – die Berge sind schneebedeckt, leuchten weiß aus den grauen Wolken hervor, wie gut, daß wir hier am Atlantik geblieben sind. Im Internet wird berichtet, daß bereits einige Straßen in den Bergen von Asturien gesperrt sind, für andere Kettenpflicht besteht, – wird Zeit, daß wir in den Süden kommen !

Durch Bilbao fahren wir einmal quer durch, der Verkehr geht eigentlich, für ein schnelles Schauen reicht das allemal, mehr ist bei diesem Wetter eh nicht drin. Santander umfahren wir dafür und verlassen dann die A 8 um dem Städtchen Santillana del Mar einen Besuch abzustatten, dem wohl am besten erhaltenen, alten Städtchen in ganz Spanien.
Ein kurzes, sonniges Zwischenspiel empfängt uns und ein herrlicher Regenbogen überspannt die Landschaft.
Auf dem großen Gemeindeparkplatz, etwas abgelegen im Ort, lassen wir uns für die Nacht nieder (N43° 23′ 20.6″ W 004° 06′ 23.6″), – und noch bevor wir ihn richtig erreicht haben, schüttet es wieder. Der Rundgang durch die schöne Altstadt muß bis morgen warten.

Tagesetappe: 217 km Gesamtstrecke: 1.733 km

Von Belin-Beliet (Frankreich) nach Zumaia (Spanien)

Stockdunkel war die Nacht hier draussen am Waldrand neben der uralten Kirche, leider war das ferne Brummen der Autobahn ein wenig zu hören.

Am Morgen füllen wir unseren Wassertank am nahen Friedhof, Aspro verabschiedet seine beiden Hundefreunde, die schon gestern Abend und auch heute den ganzen Morgen um den HerrMAN schleichen, dann fahren wir gen Süden los.

Zurück auf die A 62, dort beginnt jetzt wohl die Mautpflicht, wir versuchen eine Nebenstrecke, die macht aber nicht wirklich Sinn, weil wir uns zu weit Richtung Osten bewegen.
Also wieder zurück und auf der nächsten Auffahrt wieder rauf auf die Autobahn, offensichtlich war nur ein kurzes Stück kostenpflichtig, denn hier fragt niemand mehr danach.
Erst, als wir uns Bayonne nähern, beginnt die Mautpflicht und wir sind schnell wieder mit fast 30 Euro für ein relativ kurzes Stück dabei. Die Preise sind schon utopisch hoch.

Die Landschaft hat sich verändert, hier ist alles flach, die Böden sandig, Kiefernwälder in allen Altersstufen säumen die Straßen. Holzwirtschaft ist offensichtlich ein Thema, einzelne Parzellen, die schlagreif sind, werden komplett abgeholzt und wieder neu aufgeforstet.

In der Ferne sind die steil aufragenden Berge der Pyrenäen schemenhaft zu erkennen.

Wir wollen uns Biarritz ansehen und fahren von der Autobahn ab, hinaus an den Atlantik. Durch das Städtchen hinaus an die Plage ist es etwas abenteuerlich, die Straßen sind ziemlich eng, aber es geht gut und schön ist alles, sauber und gepflegt.
Draußen am Atlantik sieht man überall die üblichen, großen Hotels, das Meer läßt seine langgezogenen Wellen mit weiß schäumender Gischt gegen die felsigen Ufer rollen, das Donnern ist weit zu hören.
Der Strand sieht schön aus, alles ist winterlich ruhig, nur vereinzelt sind Strandgänger mit ihren Hunden unterwegs, – und zwei unentwegte Wellenreiter in Neoprenanzügen kämpfen draußen im Meer mit den Wellen. Schon beim Zuschauen läuft mir ein eiskalter Schauer den Rücken runter.

Das Wetter ist heute ganz ok, der Himmel teilweise bedeckt, teilweise sonnig, die Temperatur geht bis auf 15 Grad hoch.

Wir bleiben auf der schmalen Straße, die am Meer entlang führt und fahren immer Richtung Spanien, San Sebastian ist unser erstes Ziel dort.
Von der Überquerung der Pyrenäen kriegen wir hier draussen am Meer nichts mit, die Bergkette endet einige Kilometer landeinwärts, verliert sich in sanften Hügeln und ist direkt am Meer überhaupt nicht mehr vorhanden.
Irgendwann, ganz unmerklich sind wir drüben, kein Schild, kein Hinweis, lediglich an den Spritpreisen haben wir es gemerkt, plötzlich kostet der Diesel anstatt 1,29 Euro nur noch 1,05 Euro. Ola ! Nichts wie rein und volltanken.

In Spanien müssen wir dann zwangsläufug mal wieder auf die Schnellstraße, wir wollen ja weiterkommen, allerdings gibt es auch hier das leidige Mautproblem und kaum Ausweichmöglichkeiten, wie wir sie von der spanischen Mittelmeerküste kennen, wo neben jeder kostenpflichtigen Autobahn (AP) gleich noch eine freie (A) nebenherläuft.
So müssen wir schon mal für ein kurzes Stück von vielleicht 10 km 6 Euro berappen.

In Zumaia soll es am kleinen Hafen des Ortes einen Stellplatz geben, wir fahren hin, kein Hinweisschild, – nichts, nur noch ein normaler Parkplatz an der angegebenen Stelle, – offensichtlich gibt es den Stellplatz nicht mehr, – egal, – wir bleiben auf dem Parkplatz, er ist eh leer, – ist zwar noch Verkehr draussen an der Straße, der endet aber bis 22 Uhr fast ganz und es ist angenehm ruhig. (N 43° 17′ 47.9″ W 002° 14′ 57.5″)

Tagesetappe: 237 km Gesamtstrecke: 1.516 km

Von Bellac nach Belin-Beliet

Wir liegen lange in der Koje heute früh.
Hier, weit in Frankreichs Westen sind Tag und Nacht um mehr als 1 Stunde nach hinten verschoben. Gestern abend haben wir uns noch gefreut, daß es erst gegen 18 Uhr dunkel geworden ist. Heute früh kommen wir nicht aus den Federn, weil es um 8 Uhr noch immer stockdunkel ist.

Dafür kommt dann gegen 9 die Sonne raus, der Himmel ist herrlich blau, aber draußen ist es ziemlich kalt, in der Nacht hatte es leichten Frost.

Zunächst füllen wir im Supermarkt des Städtchens unsere Obst- und Gemüsebestände auf, dann ziehen wir weiter.
Zunächst auf die N 147, dann gleich auf die N 141 bis Angouleme.
Dort wird die Nationalstraße N 10 zur Autobahn, bleibt aber mautfrei, bestens ausgebaut bis hinunter nach Bordeaux und weiter Richtung Bayonne.
Der Verkehr ist, heute am Werktag, schon ein wenig stärker geworden, hauptsächlich LKW sind mehr unterwegs, aber immer noch ist total entspanntes Fahren angesagt.

Die Landschaft hat sich seit gestern kaum verändert, Weideland mit Rinder- und Schafherden, sogar Damwildherden sehen wir vereinzelt. Zwischen den einzelnen Weiden auch hier immer wieder die herrlich gefärbten Reihen oder Gruppen von Eichen und einzelne Gehöfte dazwischen.
Nur gelegentlich führt die Nationalstraße einmal durch Ortschaften, die dann so typisch französisch aussehen; – kleine, gedungene Häuser entlang der Straße, kleine Alleebäume und dazwischen ein beidseitiger, oft unbefestigter, Gehweg, – auch hier wird gnadenlos auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung geachtet.

Erst später, kurz vor Bordeaux ändert sich die Landschaft, es wird flach, der Boden sandig, Kiefernbäume säumen die Straßen und gelegentlich sind Weinfelder zu sehen. Die Hinweisschilder entlang unseres heutigen Abschnittes lesen sich wie die Getränkekarte eines guten Lokals; – Cognac, – Bordeaux, – Chateauneuf, – Champagne.

Das Wetter bleibt uns hold, Sonne und blauer Himmel, und auch die Temperatur beginnt langsam zu steigen, bis zum Mittag erreicht sie 13 Grad, – es wird doch langsam.

Von Bordeaux fahren wir südwärts, Richtung Biarritz, parallel zur Atlantikküste, sehen können wir sie noch nicht, aber morgen dann.
Ein Stück südlich von Bordeaux, im Naturpark Gascogne fahren wir ein wenig von der N 10 weg, zu dem kleinen Städtchen Belin-Beliet, wo wir nahe der alten Kirche „Eglise de Mons“, am Waldrand einen Nachtplatz finden. (N 44° 28′ 18.3″ W 000° 48′ 16.9″)

Tagesetappe: 276 km Gesamtstrecke: 1.279 km

Von Blanzy nach Bellac

Totenstill und absolut stockdunkel ist die Nacht hier draussen am Stausee und leicht frostig.

Gegen 10 Uhr machen wir uns los, dickes Novembergrau hängt am Himmel, 2 Grad.

Unsere Strecke führt heute immer nach Westen, zunächst auf die N 70 und weiter auf die N 79, über Digoin nach Montlucon, dort auf die A 71, die A 471 und die N 145, über Gueret und weiter bis Bellac.

Die Nationalstraßen sind mautfrei, aber erstaunlich gut ausgebaut, meist schnurgerade und wenig befahren, ob das jetzt am heutigen Sonntag liegt, oder ob das immer so ist ? Morgen wissen wir mehr.

Lediglich bei Montlucon müssen wir kurz auf die Autobahn 4, weil die Nationalstraße durch Montlucon für Fahrzeuge über 7,5 t gesperrt ist. Mit 6,60 Euro Maut sind wir dabei, die A 471, die dann weiter nach Westen führt ist wieder mautfrei.

Die Nationalstraßen sind oft zweispurig, wechseln sich mit einspurigen Stücken ab, sind generell auf 90 km/h, später auf 110 km/h beschränkt, in den einspurigen Stücken herrscht absolutes Überholverbot. Durch den wenigen Verkehr und sich bietende Überholmöglichkeiten durch kurze zweispurige Stücke kommt überhaupt kein Streß auf, es geht zügig voran, gibt keine Raser und keine gefährlichen Überholmanöver, ein sehr relaxtes Fahren.
Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit wird sehr oft kontrolliert, Radermessungen sind allgegenwärtig, werden fairerweise aber angekündigt und sollten wirklich ernst genommen werden, sonst wirds richtig teuer.

Kaum eine Stunde nach dem wir am Morgen losgefahren sind, kündigt ein Silberstreif am Horizont besseres Wetter an, wie mit dem Messer abgeschnitten, endet der graue Himmel und blau mit reichlich Sonne bleibt die Farbe des Tages, allerdings bleibt es mit maximal 6 Grad ziemlich kalt.

Die Gegend hier zwischen Loire und Creuse liegt zwischen 200 und 450 Metern über NN, – Mittelgebirgslandschaft, – landwirtschaftlich geprägt, wir sehen sehr viel Weideland mit diesen weißen Charolaisrindern drauf, offensichtlich sind sie sehr widerstandsfähig, denn trotz dieser niedrigen Temperaturen werden sie draußen gehalten.

Die typisch französische Landschaft ist geprägt von unzähligen, einzel stehenden Gehöften zwischen den grünen Weiden, auffällig ist der üppige Baumbestand dazwischen, – meist Eichenbäume, – herrlich bunt leuchtet das herbstliche Laub in der Mittagssonne.

In dem kleinen Städtchen Bellac, nördlich von Limoges ist der von uns angesteuerte städtische Wohnmobil-Stellplatz leider (im Winter ?) geschlossen, trotzdem finden wir auf einem Parkplatz mitten im Städtchen einen sehr ruhigen, schönen Stellplatz. (N 46° 07′ 17.8″ E 001° 02′ 46.1″) Leider sind alle Restaurants im Umkreis geschlossen. (Warum auch immer ?)

Tagesetappe:   310 km                    Gesamtstrecke:   1.003 km

Von Denzlingen (Deutschland) nach Blanzy (Frankreich)

Die ganze Nacht schüttet es weiter und auch jetzt am Morgen ist keine Besserung in Sicht, der Hundespaziergang fällt entsprechend kurz aus und so fahren wir schon vor 10 Uhr los.

Zurück auf die A 5, über Freiburg hinüber nach Frankreich auf die A 36, an Mulhouse vorbei nach Besancon, dann bei Beaune auf die A 6 und ein kurzes Stück nach Süden. Bei Chalon sur Saone verlassen wir die Autobahn. Satte 51 Euro Maut hat uns die Strecke gekostet.
Ab hier fahren wir über Schnell- und Landstraßen immer nach Westen, bis hinüber an den Atlantik bei Bordeaux.

Am frühen Nachmittag bessert sich endlich das Wetter, zumindest hört es auf zu giessen, nur noch vereinzelt fallen Schauer und immer wieder mal läßt sich auch die Sonne sehen, die Temperaturen sind novemberlich, 4 bis 9 Grad.

Bei Blanzy, an einem kleinen, abseits gelegenen Stausee (Barrage de la Sorme) gibt es einen ruhigen Stellplatz für uns. (N 46° 43′ 03.2″ E 004° 21′ 25.4″)

Tagesetappe:   361 km                    Gesamtstrecke:   693 km

 

Von Tauberbischofsheim nach Denzlingen

Der Tag beginnt trocken und ungewöhnlich mild, als wir kurz nach 10 Uhr losfahren, zeigt das Thermometer 15 Grad, später in der Nähe von Mannheim sogar 18, sehr ungewöhnlich für einen späten November, – uns solls Recht sein.

Heute solls mal ein wenig vorwärts gehen, evtl. bis Frankreich, mal sehen.
Wir fahren auf die A 81, über Mannheim nach Karlsruhe und dann auf der A 5 nach Süden, Richtung Basel.

Doch schon gegen Mittag beginnt es zu regnen, später schüttet es aus Eimern, und auch die Temperatur geht auf 8 Grad zurück, das kurze Frühlingsintermezzo ist zu Ende.

Am Nachmittag, – wir sind kurz vor Freiburg, kommen uns Diana und Alex in den Sinn, die dort in der Nähe wohnen, ein kurzes Telefonat und die Verabredung zum Abendessen steht.
Unser Stellplatz am Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen ist super, (N 48° 04′ 10.2″ E 007° 53′ 53.4″) wenn es nur nicht noch immer schütten würde.

Wir verbringen einen angenehmen Abend zusammen, schwelgen in Erinnerungen und planen schon ein nächstes Treffen im Herbst auf Kreta.

Tagesetappe:   183 km                    Gesamtstrecke:   332 km

IMG_20171124_155652-1

On the road again

So, heute nun gehts wieder los, Richtung Süden.

Die Vorbereitungen für diese Tour sind eher gemächlich.
Der HerrMAN ist schnell durchgecheckt, wir sind ja erst vor gut 2 Wochen aus Kreta zurückgekommen, schnell noch meinen Führerschein verlängert, der im März ablaufen würde, Papiere und Impfungen sind noch ok, Aspros Impfung schnell noch aufgefrischt, Heikes Auslandsreisekrankenversicherung auch, die grüne Versicherungskarte für Marokko ist noch ok., das wars dann schon.

Frische Reiseführer und Kartenmaterial für die geplanten Länder, frische Marokko-OSM-Software fürs Navi und Here-Karten fürs Smartphone.

Bis wir loskommen, ist es fast Mittag, das Wetter ist einigermaßen gnädig, es ist trocken und stolze 13 Grad Mittagstemperatur haben das öde Novembergrau der letzten zwei Wochen abgelöst.

Unterwegs noch ein Besuch bei Schwiegermutter im Krankenhaus, – nun die heutige Tagesetappe wird wohl nicht sehr lang werden, gegen 16.30 Uhr wirds bereits dunkel.

Wir kommen noch bis Tauberbischofsheim, – immerhin.
Der Wohnmobilstellplatz am Rand der Altstadt gehört uns ganz alleine (N 49° 37′ 15.8″ E 009° 39′ 58.9″), den Tag lassen wir beim „Griechen“ in der Fußgängerzone ausklingen.

Tagesetappe: 149 km Gesamtstrecke: 149 km

Winterreise 2017 / 2018

Für den Winter planen wir eine Reise über Portugal auf die Kanarischen Inseln.
Wir werden Mitte November starten und zunächst quer durch Frankreich an die Atlantikküste fahren. Von dort geht es dann immer nach Süden, Nordspanien und weiter nach Portugal,  was wir von Nord nach Süd komplett bereisen wollen. An der Algarve, ganz im Süden, bei hoffentlich eher angenehmem Wetter werden wir uns ein wenig länger rumtreiben.
Der Plan ist eigentlich, anschließend vom südlichen Spanien mit der Fähre auf die Kanarischen Inseln überzusetzen. Allerdings ist die Fährpassage nicht ganz billig und die Überfahrt dauert 60 Stunden, über beides müssen wir noch mal nachdenken.

Die Alternativroute führt uns evtl. zum Jahreswechsel über die Straße von Gibraltar nach Marokko, dort wieder mal ganz runter in den Süden, Wüstenluft schnuppern.

Naja, und wenn man den Zeitungsberichten Glauben schenken darf, soll es ab dem 10. Dezember 2017 von Tarfaya, ganz im Süden Marokkos nach Fuerteventura eine neue Fährverbindung geben, die für die Passage nur 4 Stunden benötigt, – das wärs natürlich !

Wir werden sehen, wo es uns hin verschlägt, — jetzt erst mal „Nix wie weg !“